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farbe und licht
bewegung und raum = zeit
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malerei
kunst am bau
"Wenn meine Kritiker sagen, ich würde die Sache auf die Spitze treiben, haben sie recht. Daß ich aber die physikalischen Gesetze auf den Kopf stelle, ist nicht der Fall."
 
bewegung und raum = zeit
Sitzende Figur, 1994
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Mit den aluminiumglänzenden, sitzenden oder stehenden Figuren der 1990er Jahre schließt Gerlinde Beck an die Werkgruppe der „Physiognomics“ an und verwendet auch wieder Elemente ihrer frühen Schichtungen. Sie umgibt die geometrisch aufgebaute, spindelförmige Zentralfigur mit dünnen Metallplatten oder raumgreifenden Metallstreben, meist in schwarz oder rot, und entdeckt so buchstäblich den Raum und die Raumbeziehungen immer wieder neu. Dieses Exeperiment beschreibt die Künstlerin so: „Kurt Leonhard spricht von der heiligen Fläche. Für mich gibt es das ‚heilige Spiel’, das mir Türen und Tore öffnet, mich aber leider bis heute nicht von der Sehnsucht nach dem unendlichen Raum erlöst hat“.
(Aluminium, Holz, Farbe; 64 x 30 x 30 cm)